Technik
Dine.RS ist eine Client-Server Applikation.
Die Server-Anwendung beteht aus Diensten, die ein Microsoft Windows Betriebssystem wie Windows Server 2016, 2019, 2022 oder 2025 voraussetzen. Theroretisch kann die Server-Anwendung aber auch unter Windows 10 oder Windows 11 installiert werden. Auf dem Server sind 8 GB Arbeitspspeicher notwendig, um ein zügiges Arbeiten mit Dine.RS zu gewährleisten.
Die Client-Anwendung kann mit den Betriebssystemen Windows 10 oder Windows 11 genutzt werden.
Sowohl auf dem Client, als auch auf dem Server muss das Microsoft .NET Framework der Version 4.8 installiert sein, was bei heutigen Windows-Installationen immer der Fall ist.
Für die Client-Anwendung werden mindestes 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine Grafikkarte mit mindestens 2 GB VRAM (bei Nutzung von Full-HD-Auflösung oder mehr) empfohlen.
Die Dine.RS-Server-Anwendung nutzt das Datenbanksystem Firebird. Firebird ist eine sehr leistungsstarke, aber auch kostenlose Open-Source Datenbank. Firebird kann auf dem gleichen Server wie die Dine.RS-Server-Anwendung installiert werden. Die Datenbank benötigt auch langfristig nicht mehr als 4 GB Festplatten-Speicher, die Server-Anwendung selber noch viel weniger. Es spielt keine Rolle, ob auf dem Hardware-Server bereits ein Firebird-System installiert ist, für Dine.RS wird immer ein eigenständiges Firebird-System aufgesetzt (Parallelinstallation).
Selbstverständlich könnten die Client- und Serveranwendung auch auf einem Rechner laufen. Die Serveranwendung kann sich aber auch mit 10 oder mehr Clients verbinden, wenn eine Verbindung über ein TCP/IP Netzwerk vorhanden ist. So kann Dine.RS selbstverständlich an 10 Arbeitsplätzen oder mehr gleichzeitig genutzt werden.
Auch eine Verbindung zwischen Server und Client über das Internet ist möglich, empfehlenswert ist aber die Einrichtung eines VPN, wenn beispielsweise ein Heimarbeitsplatz eingerichtet werden soll.
Der Client kann alternativ auch auf Terminalservern installiert und per Remote-Desktop-Verbindung von den Arbeitsstation aufgerufen werden. Dabei wäre es wünschenswert, wenn die Terminalserver mit einer ausreichend großen Grafikkarte (s.o.) bestückt wären. Auf den Thin Clients eines Terminalserver Systems kann es zu verlangsamten Darstellungen kommen, wenn diese den Grafikanforderungen nicht entsprechen.
Auf allen Bildschirmen, auf denen der Client dargestellt werden soll, ist eine Bildschirmauflösung von mindestens 1366 x 768 Pixeln zwingend notwendig, eine Full-HD Auflösung von mindestens 1920 x 1080 Pixeln oder mehr ist empfehlenswert.
Dine.RS wird grundsätzlich mit dem Wartungstool RSServerWartung ausgeliefert. Mit Hilfe dieses Tools kann auf dem Server-Rechner überwacht werden, ob die Server-Anwendung installiert und gestartet ist. Bei der Installation von Dine.RS auf dem Server wird grundsätzlich auch eine einmal pro Tag stattfindende Datenbanksicherung eingerichtet. Diese Datenbanksicherungen werden eine Woche vorgehalten. Zusätzlich wird einmal pro Quartal eine Datenbanksicherung erstellt, die niemals automatisiert entfernt wird. Die Datenbank kann auf Wunsch automatisiert zusätzlich in einer Cloud gesichert werden.